Nahziele innerhalb 1 Stunde Autofahrt
die Sammlung ist naturgemäß willkürlich und alles andere als komplett, weil es noch viel mehr zu sehen und zu empfehlen gäbe.

  

Hochgrat (18 km)

Der höchste Berg (1834 m) im westlichen Allgäu ist nicht nur ein prima Skiberg, sondern lockt auch die Wandersleute das ganze Jahr.
Er hat eine Ganzjahresgondel und ist nur 18 km von Simmerberg entfernt.

Hochgrat und Oberstaufen
Der Hochgrat mit Oberstaufen im Vordergrund, die Gondelbahn ist orange eingezeichnet

Bregenzer Wald im Nebel vom Hochgrat
Im Herbst bieten Hochgratwanderungen oft klaren Blick über "benebelte" Täler. Oben rechts der Säntis in der Schweiz
und ca. 65 km entfernt, vorne der Bregenzer Wald.

Enzian-Tuerkenbund und Silberdistel
Enzian und Silberdistel sind vertreten, dazu diverse Orchideen - hier der Türkenbund.
Auch Bergziegen und Gämsen zeigen sich, sind aber für langsame Fotografen zu schnell.
Edelweiß soll es auch geben, wir haben es bisher noch nicht gefunden.

Hochgrat-Gipfel im Winter
Die Hochgrat-Seilbahn im Winter, sie geht auf 1730 m, die Abfahrt hat 850 Höhenmeter.
Der Gipfel ist noch 100 m höher. Echte Cracks gehen die ganze Strecke mit Tourenski hoch und fahren ab,
wie der unterhalb des Gipfels. Manche Touristen fahren hoch und gehen runter, ist auch bequemer für die Hunde

Skispuren im Tiefschneee am Hochgrat und Gipfelwanderer

Die Gondelbahn (Baujahr 1972) bringt einen bis auf 100 m zum Gipfel. Unter der Hochgrat-Seilbahn findet man richtig schöne Tiefschneeabfahrten. Beide Fotos zeigen den Hochgrat-Gipfel. Der Anstieg ist bei weitem nicht so flach, wie er durch die Perspektiven aussieht.
Das westliche Allgaeu vom Hochgrat
Man hat gute Sichten in alle Richtungen, auch ins westliche Allgäu bis zum Bodensee. Vorne der Imberg, Skiberg von Steibis. Rechts der Ort und Oberstaufen, Simmerberg ist eingekreist und 15 km entfernt.
Ein 270°Panorama-Video mit der Laufzeit 1:45 Minuten ist auch verfügbar und zeigt den Blick in die Berge vom Hochgrat:

"Hochgrat-270°-Panorama.mp4"
Zum Start bitte anclicken, mit einer Wahl aus der linken Leiste kann man das Video beenden.

Oberstaufen, Ortsteil
Steibis (15 km),
der hoch gelegene Vorort von Oberstaufen
ist beliebt bei Wander- und Skiurlaubern

Hochgrat bis Falken vom Imberg im Winter

Der Imberg "gegenüber" des Hochgrat ist Ausgangspunkt vieler Wanderwege und im Winter das größte Skigebiet im westlichen Allgäu.
Der Blick vom höchsten Punkt des Steibiser Skigebiets zur Nagelfuhkette,
vom Hochgrat (links) bis zu den beiden Falkenköpfen. Unten die Hochbühl-Alpe.
Das Gebiet zwischen Imberg und Nagelfluhkette ist sommers und winters ein beliebtes Wandergebiet.

Alpabtrieb in Steibis und historischer Lanz

In vielen Orten des oberen Allgäu findet im September der Alpabtrieb mit Viehscheid statt, links der von Steibis/Weissach.
Zum Thema Alpabtrieb mit Viehscheid gibt es hier ein 4:30-Minuten-Video vom Oberstaufener Stadtteil Thalkirchdorf (15 km):
Alpabtrieb mit Viehscheid.mp4

Bei Wanderungen entdeckt man immer wieder schöne Dinge, hier rechts im Bild ein Lanz, Baujahr 1935 (Einzylinder, 25 PS bei 4,7 l Hubraum) und normal angemeldet, ebenfalls in Steibis.

Buchenegger Fälle bei Steibis

Steibis beherbergt auch die Buchenegger Wasserfälle. Die Weissach fällt hier in zwei Stufen etwa 35 m.
 

Ein leichtes Oberstaufener Wander- und Skigebiet ist das Hündle (12 km)

Nahziel-Huendle_Constanzer Tal und Saentis
Eine Ganzjahres-Gondelahn führt hinauf auf 1100 m, zu Fuß braucht man ca. 40 Min.
Es gibt schöne Blicke nach Osten zum Alpsee im Konstanzer Tal, links (weiter unten, unter Alpsee und Immenstadt ist das "Gegenfoto" zu sehen).
Im Frühling sind au fen Hündle-Wiesen große Krokusfelder in weiß  und blau.
Rechts der Blick auf Steibis mit Skigebiet im Hintergrund der Säntis in der Schweiz.

Blumen am Hündle
Die Hochwiesen (im alemannischen Sprachraum: Alpen) im Hündlegebiet liegen zwischen 800 und 1200 m.
Sie sind im Frühling bekannt für großen Blumenreichtum. Oben weißer und violetter Krokus,
auf dem Feld sind wir 2 Wochen vorher noch Ski gefahren.
In den Rinnen der Wasserläufe gedeiht die Sumpfdotterblume, das Buschwindröschen ist überall verteilt.
 

Zwischen Grünenbach und Maierhöfen ist der Eistobel (13 km)
oberer Wasserfall im Eistobel
Auf knapp 3 km wird hier von der Oberen Argen einiges an "Wassertechnik" geboten.
Im Winter gefrieren die Katarakte teilweise zu bizarren Eisskulpturen, die der Schlucht den Namen gaben:

Eistobel im Winter

Die gleiche Kaskade wie oben, im Winter. Weil es an den Rändern der Schlucht sehr viele  Quellen gibt,
deren Wasser im Winter gefriert, bilden sich jede Menge Eisvorhänge, die auch gerne von Kletterern genutzt werden.


Bodensee mit Lindau
(25 km)

Nach Bregenz am Südostende des Sees ist es gleich weit.
Nach Friedrichshafen in der Seemitte sind es 55 km und nach Meersburg, und damit der Fähre nach Konstanz, nur 70 km.
In Friedrichshafen sind Zeppelin- und das Dornier-Museum, ein Flughafen und der Startplatz der Zeppeline.
Weiterhin legen Bodenseeschiffe hier an und es fährt ein schneller Katamaran nach Konstanz.

Die Lindauer Insel vom Pfänderrücken

Lindau von Eichenberg am Pfänder aus fotografiert. Vorne das Industriegebiet und gegenüber das Schweizer Ufer bei Romanshorn.
4 Fotos zu Lindau

Bodenseepanorama vom Pfänderrücken

Der Pfänder ist der Grenzberg zwischen Bayern und Vorarlberg am Bodensee.
Von seinem Rückenzug (1065 m) gibt es schöne Rundblicke, hier auf den Bodensee (400 m).
Links das Bregenzer, dahinter das Schweizer Ufer, in der Mitte die Lindauer Insel.
Darüber geht der Blick bis Konstanz. Es werden viele Wander- und Mountainbikerouten angeboten,
Seilbahn und Autostraßen gibt es auch. Die Aufnahme entstand an einem milden Wintertag (3.1.12) kurz vor Sonnenuntergang.
 

Bregenz (25 km)

4 Bregenz-Fotos
Die Hauptstadt Vorarlbergs liegt am Südostende des Bodensee und direkt am Anstieg Berge.
Am Seeufer ist der moderne Stadt-Bereich und die weithin berühmte Seebühne, im Bild unten rechts mit Rigoletto-Bühnenbild.
Der historische Teil und damit das alte Zentrum (obere Fotos) liegt erhöht am Pfänder-Abhang. Die Stadtmauer (unten-links) ist noch teilweise erhalten. Bregenz hat neben aktuellen Kultureinrichtungen eine ausgezeichnete Museumslandschaft.

 

Zwei Städte auf der württembergischen Allgäuseite
Nach Ravensburg, der Kreisstadt unseres nördlichen Nachbarkreises, sind es 40 km.
Die Stadt bietet gute Einkaufsmöglichkeiten, eine gut erhaltenen Altstadt und das "Ravensburger Spieleland".

Wangen-Altstadt
Nach Wangen sind es 16 km. Die ehemalige freie Reichsstadt hat eine komplett erhaltene Innenstadt samt Ringmauer mit Türmen.
Zweimal die Woche ist Markt, es gibt originelle Geschäfte und eine weithin bekannte Bäckerei samt "Einkehrstube",
"in Wangen da bleibt man hangen". Das gilt auch für Rosenmontag mit dem großen Narrensprung, der durch die ganze Innenstadt zieht.
Isny zur Fastnacht
Nur 20 km entfernt ist die alte Reichsstadt Isny.
Stadtmauer, Türme, Kirchen und historische Gebäude sind hier mit einem modernen Kurpark kombiniert.
Eins der wenigen Storchenpaare im Allgäu wohnt über das ganze Jahr auf dem historischen Rathaus.
Die Fotomontage zeigt links den Stadtgraben, die Mauer mit Wachtturm, einen Kirchturm und -
rot markiert den Rathausturm mit dem Storchenpaar - es ist vergrößert eingefügt. Zur Faschingszeit ist in Isny einiges los,
Höhepunkt ist der große Narrensprung am Fastnachtsdienstag,
an dem tausende Holzmaskenträger teilnehmen.
 

Alpsee und Immenstadt (25 km)

Alpsee und Markplatz Immenstadt

Das linke Foto zeigt den Alpsee und den Immenstadter Stadtteil Bühl, im Hintergrund das Konstanzer Tal (benannt nach dem Bach Konstanzer), welches Oberstaufen mit Immenstadt verbindet. In Bühl sind die Alpseevergnügungen samt Touristen-Büro, mehrere Freibäder sind rund um den See. Am dessen Westende findet man die Alpsee-Arena, eine Sommer-Rodelbahn mit Klettergarten und weiteren Spaßgeschäften. Das rechte Bild öffnet den Blick auf den Marktplatz, rechts das Rathaus. Es ist zugleich das frühere Stadtschloss der Grafen Königsegg-Rothenfels, die in der Habsburger Zeit den Bereich Oberstaufen bis Sonthofen und Oberstdorf beherrschten, siehe auch "gut-zu-Wissen".
 

Kempten (38 km)
die älteste Stadt Deutschlands und nördlich der Alpen wurde urkundlich erstmals in einem Römerdokument des Jahres 2 mit dem Namen Campodunum erwähnt.
Im Archäologischen Park Campodunum (APC) kann man die wiedererrichteten Römereinrichtungen besuchen.
Die "Allgäumetropole" hat etwa 70.000 Einwohner und eine interessante Geschichte, denn sie war seit der Reformation bis 1818 zweigeteilt in den Sitz eines Fürstabts und eine freie evangelische Reichsstadt. Die Fürstäbte waren zugleich Chef eines Klosters und beherrschten definierte Ländereien, aus heutiger Sicht verwundert diese typisch katholische Machtaufteilung keineswegs.

Kempten, Residenz und Basilika

Die Fürstabt-Residenz, zugleich Kloster, mit angeschlossener Basilika bildet das Zentrum der Oberstadt, umgeben von Lagerhäusern und Kaserne, was so ein Fürst halt brauchte.
Kempten, Brauerei und Kornhaus und Orangerie
Dabei waren auch eine Brauerei, ein Kornhaus und ein großer Residenzgarten samt Orangerie.
Kempten, St. Mangplatz und Rathaus

10 m tiefer und am Illerufer war die Bürgerstadt, eine freie evangelische Reichsstadt, die eine starke Handelsmacht darstellte in der auch die Fugger agierten. So hatte man in enger Nachbarschaft alles doppelt: Verwaltung, Lager, große Kirchen. In der Reformation war die Bürgerstadt eine der ersten, die protestantisch wurden und im 30-jährigen Krieg bekämpften sich die Zwillinge. Nach den Attacken von Napoleon wurden die beiden Städte 1818 vereint.
Die St.-Mang-Kirche (ev.) hat noch eine Besonderheit, denn sie steht auf der gleichen Fläche zweier Vorgänger. Man kann alle drei (zumindest die Artefakte) besichtigen. In Kempten gibt es genug für einige Tage, es werden viele Führungen und Programme angeboten. Auch kulturell ist es gut bestellt.

 

Bad Hindelang (40 km) und der Pass nach Oberjoch, genannt "die Kanzel",
verbinden Sonthofen (35 km) und  das
Tannheimer Tal (50 km, gehört zu Tirol)

Blick von der Kanzel nach Westen
Die Kanzel liegt an der B310-Paßstraße mit Blick auf Hindelang, auf dem Weg zum Oberjoch und Tannheimer Tal.
Hinter dem Ort ist links das Oberstdorfer Tal und rechts die Nagelflhuhkette (N), jetzt von Südost gesehen.
Der Hochgrat ist mit H markiert. B ist die Ski-Weltcupstrecke von Ofterschwang, O die Abfahrt von Bolsterlang.

Tannheimer Doppelpanorama vom Aggenstein

Doppeltes Panorama vom Tannheimer Tal, aufgenommen auf dem Aggenstein (siehe Füssen).
Das obere Panorama zeigt das auf 1100 m liegende Tal mit Blickrichtung Südwest. In der Bildmitte Tannheim, dahinter der Vilsalpsee und über dem der Hochvogel, Grenzberg zu Oberstdorf. Das untere Panorama schließt nach links (Osten) an und zeigt die Allgäuer Dolomiten. Die heißen so, weil sie aus dem gleichen Gestein wie die "großen" Dolomiten in Italien bestehen und auch von den Formationen vergleichbar sind, ein Wander- und Klettergarten.

 

Oberstdorf (55 km) ist der südlichste Ort Deutschlands und bietet einige Attraktionen,
eine davon ist das Nebelhorn
Oberstdorfer Tal von Sonthofen-Altstädten aus  gesehen
Das Oberstdorfer Tal  von Sonthofen-Altstädten her gesehen. In der Mitte der Himmelsschrofen.
Links davon ist Oberstdorf rechts das Kleinwalsertal.
Die Grenze zu Österreich läuft über die Allgäuer Alpen, im Bild die hinteren Berge.
Der höchste im Bild ist die Mädelegabel mit 2643 m
.
vom Nebelhorn zur Zugspitze
Das Nebelhorn bei Oberstdorf ist ein ordentlicher Skiberg und hat die beste Aussicht im ganzen Allgäu: den 400-Gipfel-Blick.
Eine dreigeteilte Gondelbahn führt hinauf. Der Blick nach Osten zeigt die Zugspitze im Hintergrund, sie ist 49 km. entfernt.
Oberstdorf vom Rubihorn
Oberstdorf vom Rubihorn her, das vor dem Nebelhorn steht. "Dahinter" im Bild das Kleinwalsertal und darüber die markante Kante des Ifen.
Die gezackte Bergkette im linken Hintergrund ist das Fellhorn, größtes Skigebiet im Allgäu.
Der höchste Berg rechts daneben, über dem Himmelsschrofen, ist der Widderstein, der südwechstliche Eckpunkt des Allgäus.
in Blickrichtung dahinter beginnt schon das Arlberg-Gebiet.Oberstdorf, seen from the mountain Rubihorn. "Behind" the town is the famous

 

Das weithin bekannte Kleinwalsertal (60 km) zweigt vom Oberstdorfer Tal ab.
Es gehört zu Vorarlberg und damit zu Österreich, kann aber nur aus Deutschland erreicht werden.
Zwischen Oberstdorf und dem Kleinwalsertal, kann man Europas größte Schlucht, die Breitachklamm, besuchen, sie ist ganzjährig geöffnet..

Hirschegg im Kleinwalsertal

Dieses Foto zeigt eine typische Sicht im Kleinwalsertal. Es sind die Schafalpen von Hirschegg aus gesehen, einfach schön.
 

Füssen und Umgebung (80 km)
Füssen besteht nicht nur aus Königsschlössern. Die historische Stadt am Lech hat neben drei Schlössern eine komplett erhaltene Altstadt mit Stadtmauer. Es gibt sehenswerte Museen, die sich in einem ehemaligen Kloster befinden. Wer sich für Saiteninstrument interessiert, bekommt besonders viel geboten, denn Füssen gilt als Stadt der Geigenbauer.
Mit den Seen und Bergen hat diese Gegend einen hohen Freizeitwert.
Markiertes Luftbild Füssen und Umgebung
Das obere Luftbild zeigt Füssen samt Umgebung, das nächste kommt der Stadt etwas näher
Luftbile Füssen, markiert
Innenstadt Füssen und Blick vom Forggensee

Das linke Foto zeigt eine typische Füssener Szene mit dem Uhrturm des Hohen Schlosses. Eine Schiffstour auf dem Forggensee bringt bei klarem Wetter tolle Aussichten. Hier die Füssener Altstadt mit dem Hohen Schloss in der Mitte, im Hintergrund die Allgäuer Dolomiten. Die drei hohen sind von links: Gehrenspitze, Köllenspitze und Aggenstein (siehe auch Tannheimer Tal weiter oben auf dieser Seite).
die Königsschlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein
Die beiden Hauptattraktionen in der Füssener Gegend: links Hohenschwangau und rechts Neuschwanstein, die meistbesuchte Touristenattraktion Deutschlands.

 

Danke für das Interesse, viel Spaß beim Besuch des einen oder anderen der Orte.